Entgiften im Frühjahr

In einer zunehmend giftiger werdenden Welt liegt es nahe, an Entgiftung zu denken und das Frühjahr ist prädestiniert dafür. Nach dem Winter, wo wir in unseren Breiten in der Regel weniger frische Lebensmittel bekommen, könnten wir versuchen, auf gesunde Art loszuwerden, was sich an Gift aufgestaut hat. Allerdings was ist Gift? Die giftigsten Stoffe – wie etwa Arsen – können in der richtigen Dosierung als homöopathische Mittel durchaus heilen, während gesunde Dinge wie Salz im Überfluss genossen, schädigen. In der Klinik konnte ich vor Jahren miterleben, wie ein junger Mann an Unmengen Salz fast zugrunde gegangen wäre. Als er den Salzkonsum einstellte, gesundete er im Handumdrehen. In München ist sogar einmal ein Mann an gesunden Karotten gestorben. Er hatte nach einem über Jahre entgleisten Leben einen Karottentag eingelegt, der ihm so gut bekommen war, dass er beschloss über längere Zeit nur noch Möhren zu gönnen. Zu Beginn tat es ihm gut, aber schließlich wendete sich sein Schicksal und er verblich nicht etwa, sondern vergilbte im wahrsten Sinne des Wortes, wie eine Zeitung zynisch schrieb. Letztlich gilt noch immer die Erkenntnis des Paracelsus, der bereits wusste, dass die Dosis das Gift macht.

Die beste Art den Organismus zu entgiften, ist immer noch das Fasten, wie es so gut in die Zeit des Frühjahrs passt. Sein besonderer Charme liegt darin, nicht nur die Hosenbünde, sondern auch das Bewusstsein weiter werden zu lassen. Und auch was die Entgiftung angeht, liegen die größten Chancen im Geistigen. Würden wir nur aufhören, über andere schlecht zu reden, könnten wir uns und unserer Welt viel Gift ersparen.

Beim Thema Gift haben sich die Schwerpunkte verschoben. Während wir über das Gift in Nahrung und Getränken wenigstens Bescheid wissen, wird der Strahlensalat in der modernen Welt inzwischen immer bedrohlicher und weitgehend unterschätzt. Im Freiburger Manifest warnt eine Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern vor den unübersehbaren Folgen der Schwingungsverseuchung der modernen Welt. Wir müssten heute schon sehr geschickt vorgehen, um das Gift auf solchen Ebenen zu minimieren. So wenig wie möglich das Handy benutzen, wenn dann nur mit Knopf im Ohr und voll geladenen Akkus.

Noch wichtiger als die aktive Entgiftung wird heute, die eigene Abwehr in körperlicher und vor allem auch in geistiger Hinsicht zu stärken, was wiederum am besten mit Fasten gelingt, das darüber hinaus leicht und frei macht und bald in Vorarlberg in einer großen konzertierten Aktion angeboten wird.